Freitag, 21. Dezember 2007

Weihnachts + Jahresend Feiern

Guten Abend, Freunde des gepflegten Blogger-tums.

Die letzten Tage waren schon etwas besonderes, insbesondere auf der Kulinarischen Seite!
Fangen wir mal mit letzter Woche Donnerstag an. Das ganze nannte sich Jear-End-Party der Abteilung. Dafür ging es vom Büro aus auf 20Uhr in ein Lokal bei Tama Plaza. Dort fing dann ein 15-köpfiger, gepflegter Nominication (bedeutet so viel wie Trink-Kommunikation, und beschreibt diesen Teil der japanischen Arbeitskultur. Auf Deutsch: Mit den Kollegen öfters mal saufen gehen, um offen miteinander zu reden) Abend an. 2 Stunden lang gab es zum all-you-can-sauf so ziemlich alle Freunde von Nemo gekocht auf den Teller. Zum Abschluss dann noch Feuertopf mit allem Möglichen.
--> sehr lecker das Ganze!

Am Samstag fand dann die Sagen-umwogene Bosch-Weihnachtsfeier für junge Kollegen statt. Natürlich nicht irgendwo, sondern mitten auf der Partymeile von Roppongi in einem recht noblen, französischen Restaurant.
Da das ganze semi-formal war und Jeans ausdrücklich verboten waren, musste ich erstmal eine passende Hose kaufen. Standesgemäß habe ich dies im Donky erledigt und so konnte es losgehen.
Zuvor habe ich noch einen Abstecher im Goethe-Institut gemacht, denn da gab es Christstollen und Lebkuchen gratis auf deren Weihnachtsfeier! Und ich muss sagen, die Steuergelder der deutschen Bevölkerung waren so gut angelegt und es war ordentlich was los! Schon etwas verwirrend so viele Japaner zu sehen, die Deutsch können!
Da es Christstollen gab, war auch Nori, mein japanischer Kollege, dabei. Er hatte seine neue Freundin dabei, nettes Päärchen.

Nach einem Glühwein und einigen Happen Christstollen und Lebkuchen ging es weiter nach Roppongi.Auf der Weihnachtsfeier gab es auch ein Bingo-Spiel, mit ziemlich ordentlichen Preisen (Hauptgewinn: Übernachtung im Hyatt)!
Leider habe ich nichts absahnen können.

Oh Mann, einige Einheimische waren nach den drei Stunden aber ziemlich voll!

Montags habe ich am Oszilloskop den Grund entdeckt, warum der Mikrokontroller nicht richtig mit dem Sensor kommuniziert hat. Meine Kollegen Kurita san und Nori waren darüber so happy, dass sie mich spontan zum Essen eingeladen haben!
Also ging es 21 Uhr vom Büro aus in ein Spezialitätenrestaurant nach Saginuma.
Die Spezialitäten waren: rohe Leber, rohe Zunge, roher Magen. Vorallem die Leber ist recht eklig, man spürt richtig das Blut im Mund zerspritzen, wenn man reinbeißt!

Am Dienstag wurde dann diskutiert, wann wir die Gruppen-Jear-End-Party machen. Eigentlich sollte das Dienastag Abend stattfinden, der Chef hatte gegen später aber doch noch ein Meeting. Egal, dann sind wir 4 Kollegen nach 21 Uhr eben ohne Chef essen gegangen. Wieder in Saginuma, diesmal aber in einem "normaleren" Restaurant.

Am Mittwoch kam es dann zur Gruppen-Jear-End-Party. Dazu ging es in ein Restaurant in Tama Plaza. Ich war tagsüber auf einer Fabrikführung im Musashi-Werk von Bosch, bin dann 18:30 Uhr direkt dort hin. 22 Uhr war Ende, dann kam auch endlich der letzte Kollege, Yurue san, der musste noch einen Testlauf vorbereiten und starten. Egal, dann sind wir zu viert, ohne Chef, eben noch woanders hin.

Man feiert halt gern, im Land der aufgehenden Sonne!